Aerobic Musik

Aerobic Musik ist ein integraler Bestandteil des Workouts. Sie bildet die Grundlage für alle Bewegungsabläufe und ist damit unverzichtbar. Gut gewählte Fitness-Musik schafft die richtige Stimmung. Sie ist zudem ein nicht zu unterschätzender Ansporn. Durch die Musik werden die Kursteilnehmer motiviert und strengen sich deutlich mehr an als ohne Musik. Musik fördert das Durchhaltevermögen. In Spaß machende Atmosphäre geht schweißtreibender Sport leichter von der Hand.

Die richtige Musik für Aerobic

Beim klassischen Aerobic passen sich alle Bewegungen der Musik an. Sie dient als Tempo-/Taktgeber für die Schritte. Fast jede Musik eignet sich für Aerobic: Charts, Popklassiker, Clubmusic usw. Je nach Kurs und Zielgruppe variiert die Musikgeschwindigkeit. In der Regel steigert sich das Tempo im Laufe der Aerobic-Stunde, um gegen Ende wieder langsamer zu werden. Aerobic Musik ist beim Cardio-Part (Hauptteil) schneller als beim Warm-up oder Cool-down.

Gemessen wird die Geschwindigkeit der Aerobic Musik in bpm (beats per minute beziehungsweise Schläge pro Minute). Man kann die Schläge pro Minute selbst zählen. Es reichen bereits 20 Sekunden multiplizierst mit 3, um die bpm eines Songs herauszufinden. Zu schnelle Musik geht auf Kosten der Technik: je schneller, desto unkontrollierter werden die Schritte. Bei zu langsamer Musik sinkt die Motivation und die Füße „kleben“ in den Aerobicschuhen am Boden.

Yoga & Pilates: 0 – 100 bpm
BBP, Hip Hop: 115 – 130 bpm
Dance, Step & Aerobic: 125 – 135 bpm
Cardio Aerobic, Low Impact: 135 – 140 bpm
High Impact, Kickboxen Tae Bo: 135 – 160 bpm

Bei guten Musikanlagen in Sportvereinen und Fitnessstudios kann die Musikgeschwindigkeit via Regler „gepitcht“ werden. Hier kann auch die Lautstärke reguliert. Bevor vor der Stunde sollte man die Lautstärke prüfen, damit es keine unangenehm lauten Überraschungen gibt.

Fitness Musik: Der Musikbogen und die Große Eins

Aerobic-Choreographien ortientieren sich am Musikbogen. Dieser ist weit verbreitet und kommt in vielen Lieder vor. Ein Musikbogen besteht aus 32 Beats. 8 Beats bilden eine Phrase. Die „Große Eins“, also der erste Beat eines Musikbogens, läßt sich mit ein wenig Übung bei der Aerobic-Musik heraushören. Beim ersten Beat hört man meistens eine deutliche Änderung im Song. Zum Beispiel setzt der Gesang oder die Melodie ein etc. Dieser Wechsel kündigt sich meistens vorher hörbar an. Eine „Kleine Eins“ ist der erste einer Phrase.

Für den Aerobic-Trainer sind die Beats zur Orientierung sehr, etwa umeinen Countdown zu starten oder einen Bewegungswechsel einzuleiten. Ein Block oder auch Teil der Choreo baut auf den 32 Beats auf. Danach wiederholt sich der Block mit dem anderen Fuß, sodass beide Seiten ausgeglichen sind.

Aerobic CDs für Kursstunden

Aerobic und Step Aerobic CDs für Trainer und Instructoren sind speziell für Kurse abgemischt. Der große Vorteil ist, dass sie ohne Unterbrechnung bis zum Ende des Kurses durchlaufen können. Die einzelnen Aerobic Lieder gehen ineinander über, ohne dass man eine Pause hört. Es gibt also keine unfreiwilligen Stopps, während die Gruppe beispielsweise gerade mitten in einer Choreographie ist. Gewöhnlich beginnen die Aerobic CDs mit einer langsamen Geschwindigkeit, steigern sich zum Hauptteil und bieten ein bis zwei Songs fürs Cool-down.

Wer ein bisschen Talent hat, kann mit Audiobearbeitungsprogrammen seine liebsten Aerobic Songs selbst zusammenmischen und ineinander übergehen lassen.

Step Aerobic Musik

Bei einer Choregrafie wie bei Step Aerobic ist es besonders wichtig, dass eine abgemischte Aerobic-CD verwendet wird, damit keine unschönen Pausen entstehen. Professionelle Step Aerobic Music ist so gecovert, dass die Beat-Rate während der Aerobic Stunde steigt und gegen Ende wieder zurückgeht. Wenn man sich Musik herunterlädt, sollte man nicht nur auf die BPMs achten, sondern auch dass man sie gegebenenfalls auch auf CD brennen kann.

Anbieter von Aerobic-Musik

www.move-ya.com
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